Neue Studie von
Hydrasight
In Sachen Web 2.0
spielen Unternehmen in Asien ganz vorne mit
München, 12.10.2009 – Eine aktuelle Studie des unabhängigen
australischen Analystenhauses Hydrasight bestätigt, dass Lösungen auf Web
2.0-Basis eine immer größere Verbreitung bei Unternehmen in Asien finden. Fast
ein Drittel der 110 im September befragten Unternehmen aus verschiedenen
Ländern der Region gaben an, dass sie bereits Web 2.0-Implementierungen im
Einsatz haben. Die Studie trägt den Titel „Enterprise Web 2.0 in Asia Pacific
(Australia 2009)“ und wurde von Open Text, einem weltweit führenden Anbieter
für Enterprise Content Management (ECM), in Auftrag gegeben.
Mehr als die Hälfte der Befragten bezeichneten Web 2.0 für Unternehmen
als ein Muss. Ungefähr ein Drittel der Antwortenden haben bereits entsprechende
Angebote geprüft, müssen allerdings erst noch darüber entscheiden, wie die
Technologie bestmöglich angewandt werden kann. Aktuell hegen nur 10 Prozent der
Befragten keine Implementierungsabsichten und unter 5 Prozent liegt die Rate
derer, die glauben, Web 2.0 werde keine Bedeutung für ihr Unternehmen erlangen.
Gegenüber der ersten, im Jahr 2007 durchgeführten Hydrasight-Studie zum Thema
spiegelt sich in den aktuellen Ergebnissen ein wachsendes Interesse der Unternehmen
in Asien an Web 2.0 wider.
Dazu John Brand, Research Director, Hydrasight: “Web 2.0 für Unternehmen
stellt eine bunte und komplexe Matrix aus kulturellen Einflüssen,
Sensibilitäten und Überlegungen dar. Dies trifft nicht nur für verschiedene Regionen
in Asien, sondern auch auf der Ebene der einzelnen Unternehmen in ein und
derselben Region zu. Daraus ergeben sich Unterschiede, wie diese Technologie
angenommen wird. Unsere ersten Umfrageergebnisse zeigen, dass Unternehmen in
Asien auch weiterhin unterschiedliche Sichtweisen haben und verschiedene
Antriebsfaktoren … benennen. Darüber hinaus bleiben die kulturellen
Unterschiede sowohl auf regionaler als auch unternehmensspezifischer Ebene
bestehen. Nicht alle Organisationen werden das Thema Web 2.0 auf
Unternehmensebene in derselben Art und Weise angehen und sie sollten es auch
nicht tun.“
Publishing im
Mittelpunkt
Laut Studie sind Wikis, Blogs und kollaboratives Dokumentenmanagement die
am weitesten verbreiteten Web 2.0-Anwendungen in Asien. Daneben wird auch
Twitter wegen seines potentiellen Marketingnutzens als wichtiges Tool genannt.
Da diese Werkzeuge und Applikationen sich auf das Veröffentlichen von Inhalten
konzentrieren, lassen die Studienergebnisse darauf schließen, dass die
Unternehmen permanent nach neuen Möglichkeiten suchen, die Prozesse rund um die
Content-Erstellung, die Verfügbarkeit von Wissen und die Verbreitung von
Informationen zu verschlanken und zu beschleunigen. Ferner scheint das
Interesse der Unternehmen daran zu wachsen, ihr Informationsmanagement nicht
nur effizienter, sondern auch effektiver zu gestalten.
„Behördliche und gesetzliche Auflagen treiben die Nachfrage nach Lösungen
für Records Management, Archivierung und eDiscovery für elektronischen Content
wie E-Mails oder Dokumente. Je häufiger Web 2.0 auch im Unternehmen genutzt
wird, desto mehr werden sich die Verantwortlichen bewusst, dass Web und
Community Content sich schon bald zu einem Compliance-Risiko entwickelt, wenn
er nicht zuverlässig und in geeigneter Form gemanagt wird. Rund 90 Prozent der
Unternehmen in Asien planen eine Web 2.0-Implementierung oder sind gerade
dabei. Damit stehen sie weltweit sicherlich mit an der Spitze“, so Matthias Tausendpfund,
Solutions
Consultant, Sales & Marketing, Open Text.
Rund 45 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, Wiki-Technologie
implementiert zu haben, während 36 Prozent Blogs nutzen. Zwar verfolgen die
Unternehmen als primäres Ziel einen verbesserten Wissensaustausch. Allerdings
sind sie laut Hydrasight zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in der Lage,
von weiteren Web 2.0-Vorteilen zu profitieren. Dazu zählen etwa eine
Reduzierung des Datenvolumens insgesamt, eine effizientere und effektivere
Entscheidungsfindung, eine höhere Mitarbeiterproduktivität sowie Minimierung
der Compliance-Risiken.
„Obwohl das Interesse und die Verbreitung von Web 2.0 in Asien in den
letzten beiden Jahren zugenommen hat, fällt es den Unternehmen immer noch
schwer, geeignete Anwendungsszenarien für Web 2.0-Technologien zu bestimmen. Am
wahrscheinlichsten ist, dass sich der Einsatz von Web 2.0 für Unternehmen ähnlich
wie die Verbreitung von E-Mail in der Vergangenheit vollziehen wird. Web 2.0
wird weiter zunehmen, allen Eindämmungs- und Kontrollversuchen zum Trotz.
Hydrasight geht davon aus, dass Unternehmen, die Web 2.0-Philosophien
entwickeln und die entsprechenden Technologien einsetzen, nicht nur ihr
Informationsmanagement verbessern können, sondern auch Compliance-Auflagen zur
Aufbewahrung von Content zuverlässiger erfüllen“, resümiert John Brand.
Diese
Pressemitteilung ist unter www.opentext.de abrufbar.
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sind unter www.opentext.com abrufbar.
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