Ausbau
des Engagements für Open Source-Projekte
Perforce
Software verwaltet Open Watcom Server
Wokingham, UK, 04.06.2007 – Perforce Software baut
sein Engagement bei Open Source-Projekten weiter aus und wird künftig den Open
Watcom Server betreiben. Open Watcom umfasst eine Reihe quelloffener und
plattformunabhängiger Compiler und Tools
für die Programmiersprachen C, C++ und Fortran einschließlich des bekannten
Watcom C++ und des ebenfalls quelloffenen WATFOR-Compilers. Eingesetzt wird
Open Watcom hauptsächlich bei der Entwicklung von Embedded Software, DOS und
ncurses.
„Wie so viele andere
Open Source-Projekte wurde auch das Open Watcom-Projekt von einem lose
zusammenhängenden Team von freiwilligen Mitarbeitern entwickelt und nun verwaltet“,
erklärt Peter Chapin, Professor am Vermont Technical College und ehrenamtlicher
Manager von Open Watcom. „Ohne Zweifel hätte sich Open Watcom ohne die
Unterstützung durch Perforce, sei es bei der Lizensierung des Perforce
SCM-Systems oder bei der Verwaltung eines Servers, inzwischen totgelaufen.“
„Perforce Software
unterstützt bereits die Entwicklung von Open Source-Projekten, etwa in Form von
freien Lizenzen für quelloffene Entwicklung“, erklärt Christopher Seiwald,
President und Chief Technology Officer bei Perforce Software. „Damit, dass wir
künftig den Open Watcom Server betreiben, möchten wir unsere bisherige Unterstützung
der Open Source-Gemeinde erweitern.“
Freie
Lizenzen für Open Source-Projekte
Die Open
Watcom-Gemeinde setzt seit mehr als neun Jahren zur Weiterentwicklung und
Verwaltung von Open Watcom das SCM-System von Perforce Software ein.
„Perforce SCM
ermöglicht einen extrem schnellen Remote-Zugriff mit intelligentem Branching
und Merging“, sagt Kendall Bennett, CEO der SciTech Software AG, die den Server
einst verwaltet hat. „Diese Eigenschaften sind unerlässlich, um Open Watcom
effektiv managen zu können: Dieses riesige, geographisch verteilte Projekt mit
einer mehrere Millionen Zeilen umfassenden Code-Basis.“
Jedes Unternehmen,
das seine Software quelloffen entwickelt und ausschließlich als Open
Source-Angebot kostenlos vertreibt, qualifiziert sich für kostenfreie Perforce-Lizenzen.
Perforce SCM wird bereits
bei mehreren erfolgreichen Open Source-Projekten eingesetzt. Dazu gehören:
·
Open Source-Betriebssystem FreeBSD: Das stabile Betriebssystem läuft auf x86-Rechnern
(einschließlich Pentium® und Athlon®), AMD64 (einschließlich Opteron™,
Athlon™64 und EM65/), ARM, IA-64, PC-98 und UltraSPARC®-Architekturen.
·
Staatliche amerikanische Forschungsorganisation für
Radioastronomie National Radio Astronomy
Obervatory (NRAO): NRAO entwirft, baut und betreibt hoch entwickelte Radioteleskope
an mehreren Standorten hauptsächlich in den USA.
·
Schwedisches Amt
für Transportforschung, VTI: Unabhängige, international anerkannte Forschungseinrichtung
mit Schwerpunkt im Transportwesen.
·
Das Ray-Tracing Programm Persistence of Vision Raytracer (POV-Ray): Mit Hilfe des
Algorithmus Ray Tracing oder Strahlenverfolgung wird die Sichtbarkeit von
dreidimensionalen Objekten von einem bestimmten Punkt im Raum aus berechnet.
POV-Ray gibt es für unterschiedliche Rechnerplattformen.
Perforce
SCM System
Als preisgekröntes Hochleistungssystem
für das Software-Konfigurationsmanagement versetzt Perforce kleine und große
Unternehmen in die Lage, ihre Software-Entwicklung lückenlos nachzuverfolgen
und strukturiert zu managen. Die Lösung unterstützt mehr als 50
unterschiedliche Betriebssysteme und ist gleichermaßen einfach zu installieren,
zu erlernen und zu administrieren. Perforce bietet eine Reihe wegweisender
Leistungsmerkmale, um auf diverse Standorte verteilte Entwicklungsvorhaben
gezielt und kontrolliert zum Erfolg zu führen: Das SCM-System gruppiert
umfangreiche Aktualisierungen in so genannte Atomic Changes und bietet die
Option, parallel an gleichen Objekten zu arbeiten und eine Vielzahl von
Versionen ein und derselben Software intelligent per Inter-File-Branching zu
verwalten.
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Perforce Software
Perforce Software, Inc., entwickelt und vertreibt
das schnelle SCM-System Perforce und bietet entsprechende Support-Leistungen
an. Gegründet 1995, vertreibt das Unternehmen mit Hauptsitz in Alameda,
Kalifornien, Perforce weltweit und verfügt über Niederlassungen in Europa,
Japan und Indien. Der Kundenkreis umfasst neben Herstellern von
Softwareanwendungen auch Firmen diverser anderer Branchen wie etwa Entwickler
von Spielesoftware, Elektronik- und Pharmaunternehmen sowie
Finanzdienstleister.