Unterstützung für die
Entwicklung Compliance- und Auditing-konformer Medizinprodukte
Perforce auf der MedConf 2009
München, 05.10.2009 – Perforce
Software präsentiert sich dieses Jahr erneut als Aussteller auf der MedConf,
der einzigen deutschsprachigen Konferenz zum Thema Software- und
Systementwicklung für Medical Devices. Passend zum diesjährigen
Veranstaltungsschwerpunkt „Werkzeuge und Prozesse für das Qualitäts- und
Risikomanagement“ zeigt Perforce Software vom 13. bis 15. Oktober in München
auf, wie sich mit der aktuellen Version 2009.1 seines schnellen SCM-Systems
Perforce (Software Configuration Management) Entwicklungsprojekte detailliert
dokumentieren lassen, um den strengen Compliance- und Auditing-Vorgaben im
medizintechnischen Bereich gerecht zu werden. Perforce lädt IT-Mitarbeiter und
Führungskräfte aus Medizintechnikunternehmen zu seinem Konferenz-Vortrag am 14.
Oktober ein, bei dem geeignete Werkzeuge und Prozesse für das
Software-Konfigurationsmanagement erläutert werden, um anhand von Praxisbeispielen
Handlungsempfehlungen herauszuarbeiten.
„Entwickler, die mit der Erstellung von Software- und Hardware für den
Einsatz im medizinischen Umfeld zu tun haben, wissen um die strengen
Dokumentationsvorgaben, die es einzuhalten gilt, um ein Medizinprodukt für eine
Marktzulassung fit zu machen, sei es bei der Federal Drug Administration in den
USA oder bei europäischen Behörden“, sagt Dave Robertson, Vice President,
International bei Perforce Software.
Die neue EG-Richtlinie für Medizinprodukte 2007/47/EG wird ab März
2010 verbindlich sein und wirkt sich auch auf die Hersteller medizinischer
Software und die Entwicklungsprozesse aus. So kommen auf die Produzenten von
Sonderanfertigungen höhere Verpflichtungen zu: Sie müssen wie heute schon
Hersteller von Serien-Medizinprodukten, ein dokumentiertes Beobachtungssystem
einführen, um Korrekturmaßnahmen gegebenenfalls schnell einzuleiten und
umzusetzen.
Drei Schlüsselfunktionen
Perforce unterstützt Entwicklungsprojekte durch drei wesentliche
Schlüsselfunktionen, die die Belegbarkeit der Aktivitäten im Zusammenhang mit
einer Produktentwicklung garantieren:
·
Automatische Erstellung von Audit Trails: Perforce gibt Anwendern die Möglichkeit, den Entwicklungsfortschritt
eines Projekts von Anfang bis zum Ende detailliert über so genannte Audit
Trails zu protokollieren; auf diese Weise lassen sich Löschungen, Änderungen und Manipulation an
Dokumenten und Unterlagen sehr leicht nachvollziehen.
·
Sicherung von Freigabeprozessen: Änderungen
können im Rahmen von Freigabeprozessen automatisch den jeweiligen
Produktverantwortlichen zur Durchsicht im Rahmen eines Reviews vorgelegt
werden. Diese können dann die für die dauerhafte Einbuchung in das System
erforderlichen Aktionen auslösen und die Änderungen in der finalen Ausprägung
des Produktes anwenden oder auch nicht berücksichtigen. So kann sichergestellt
werden, dass Freigabeprozesse auch einschließlich von z.B.
Vier-Augen-Prinzipien eingehalten werden.
·
Trigger-Programme sorgen für Regelkonformität: Mit Hilfe von Trigger-Programmen werden Änderungen automatisch auf
zuvor definierte Vorgaben hin geprüft; dies garantiert durchgehende
Regelkonformität innerhalb eines Projekts.
Produzenten medizinischer Produkte können sich auf die Vollständigkeit
der Perforce-Reports bezüglich Änderungen innerhalb eines Entwicklungsprojekts
verlassen. Dave Robertson erläutert:
„Perforce protokolliert jede
Änderung innerhalb von Software- und Hardware-Spezifikationen, wie auch
Modifikationen an allen Dokumenten, die mit dem Projekt in Zusammenhang stehen,
so, dass diese jederzeit zurückverfolgt werden können. Gleichzeitig ist
Perforce intuitiv bedienbar und lässt sich dank umfangreicher Schnittstellen
leicht um neue Programme erweitern und in weitere Werkzeuge einbinden. Damit
steht Unternehmen ein Tool zur Verfügung, das ihnen sehr genau zeigt, wer wann
was und aus welchem Grund gemacht hat; die Erfüllung der Compliance- und
Auditing-Richtlinien ist damit für jedes Unternehmen machbar.“
Vortrag am 14. Oktober 2009
Für neu formierte Entwicklungsteams oder für solche, die stark über
die komfortable Größe von ein oder zwei Mitglieder hinaus wachsen, stellt sich
häufig die drängende Frage nach den geeigneten Werkzeugen und Prozessen für das
Software-Konfigurationsmanagement. In seinem Vortrag auf der Konferenz am 14.
Oktober von 16:50 bis 17:35 Uhr greift Perforce-Consultant Ralf Gronkowski
unter anderem folgende Fragen auf: Welche Art von Workflows sollen etabliert
werden? Welches grundsätzliche Entwicklungsmodell ist zu wählen? Soll parallele
Entwicklung mit einen Mainline-Modell unterstützt werden oder soll einem
Promotion-Modell gefolgt werden? Es werden die sich bietenden Optionen
erläutert, um anhand von Praxisbeispielen Handlungsempfehlungen
herauszuarbeiten.
Bei führenden Herstellern von Medical
Devices im Einsatz
Perforce ist bei führenden Herstellern medizinischer Geräte bei der
Produktentwicklung im Einsatz. Als Tool für das Variantenmanagement unterstützt
Perforce durch unerreichte Branching- und Merging-Funktionalitäten die echte
verteilte Entwicklung auch bei großen Projekten.
Das
SCM-System Perforce
Als
preisgekröntes Hochleistungssystem für das Software-Konfigurationsmanagement
versetzt Perforce kleine und große Unternehmen in die Lage, Quellcode und
digitale Assets zu versionieren und zu managen. Die Lösung unterstützt eine
Vielzahl unterschiedlicher Betriebssysteme und ist gleichermaßen einfach zu
installieren, zu erlernen und zu administrieren. Perforce bietet eine Reihe
wegweisender Leistungsmerkmale, um auf diverse Standorte verteilte
Entwicklungsvorhaben gezielt und kontrolliert zum Erfolg zu führen: Das
SCM-System gruppiert umfangreiche Aktualisierungen in so genannte Atomic
Changes und bietet die Option, parallel an gleichen Objekten zu arbeiten und
eine Vielzahl von Versionen ein und derselben Software intelligent per
Inter-File-Branching™ zu verwalten.
Perforce
Software
Perforce Software, Inc., entwickelt und vertreibt
das schnelle SCM-System Perforce und bietet entsprechende Support-Leistungen
an. Gegründet 1995, vertreibt das Unternehmen mit Hauptsitz in Alameda,
Kalifornien, Perforce weltweit und verfügt über Niederlassungen in Europa,
Japan und Australien. Der Kundenkreis umfasst neben Herstellern von Softwareanwendungen
auch Firmen diverser anderer Branchen wie etwa Entwickler von Spielesoftware,
Elektronik- und Pharmaunternehmen sowie Finanzdienstleister. Weitere
Informationen sind erhältlich unter www.perforce.com.
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