USU Software AG meldet Zahlen für das
zweite Quartal sowie Halbjahreszahlen 2008
Möglingen, 15. August 2008 - Mit einem konzernweiten Umsatz
von EUR 8,3 Mio. (Q2/2007: EUR 7,4 Mio.) erzielten die USU Software AG und ihre
Tochtergesellschaften im zweiten Quartal 2008 ein organisches Wachstum von 12,3%.
Dieses resultierte insbesondere aus einem starken Lizenzgeschäft, welches sich
gegenüber dem Vorjahresquartal mit EUR 1,9 Mio. (Q2/2007: EUR 0,9 Mio.) mehr
als verdoppelte. Während das Wartungsgeschäft im Vorjahresvergleich leicht auf
EUR 1.6 Mio. (Q2/2007: EUR 1,6 Mio.) zulegte, lieferte das Beratungsgeschäft im
Berichtsquartal mit EUR 4,6 Mio. (Q2/2007: EUR 4,9 Mio.) einen geringeren
Umsatzbeitrag gegenüber dem zweiten Quartal 2007. Maßgeblich hierfür waren sowohl
gezielte Investitionen in die Fortbildung der Beratungsmannschaft, die zu
entsprechenden Umsatzausfällen während der Weiterbildungszeiten führten, als
auch zusätzliche ungeplante Investitionen der Beratung in einem großen
Festpreisprojekt. Neben eigenen Beratungsressourcen kamen dabei auch
zusätzliche freie Mitarbeiter zum Einsatz. Der hieraus resultierende
Zusatzaufwand führte zusammen mit einer gestiegenen Kostenbasis zu einem
Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im
Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres auf EUR 0,5 Mio. (Q2/2007: EUR 0,7
Mio.). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) belief sich im Berichtsquartal auf EUR 0,2 Mio. (Q2/2007: EUR 0,3 Mio.). Das Zinsergebnis summierte sich im zweiten Quartal 2008 auf EUR 0,1 Mio. (Q2/2007: EUR 0,1 Mio.). Während im Vorjahr infolge
des Sondereffektes aus der Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen der USU
Software AG ein Steuerertrag in Höhe von EUR 1,9 Mio. anfiel, belief sich der
Steueraufwand im Berichtsquartal auf EUR 0,1 Mio. In Summe erzielte USU im zweiten
Quartal 2008 ein Periodenergebnis von EUR 0,2 Mio. (Q2/2007: EUR 2,3 Mio.).
Der Anstieg der
Konzernkosten im ersten Halbjahr 2008 auf EUR 7,9 Mio. (Q1-Q2/2007: EUR 6,9
Mio.) spiegelt im Wesentlichen den gezielten
Ausbau der internen Beratungsmannschaft, den zusätzlichen Einsatz freier
Mitarbeiter im Beratungsgeschäft der beiden operativen Segmenten
„Servicegeschäft“ und „Produktgeschäft“ sowie Investitionen in die
Weiterbildung der Konzernbelegschaft wider.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) der USU-Gruppe lag im ersten Halbjahr 2008 bedingt
durch die Sondereffekte aus dem Beratungsgeschäft mit EUR 0,8 Mio. (Q1-Q2/2007:
EUR 1,3 Mio.) unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Unter Einbeziehung
der Abschreibungen in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Q1-Q2/2007: EUR 0,8 Mio.) erzielte
USU im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von EUR 0,2 Mio. (Q1-Q2/2007: EUR
0,6 Mio.). Das Zinsergebnis belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftjahres
2008 auf EUR 0,2 Mio. (Q1-Q2/2007: EUR 0,2 Mio.). Im gleichen Zeitraum
summierten sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf EUR -0,1 Mio.,
während im Vorjahr infolge eines steuerlichen Sondereffektes aus der
Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen ein Steuerertrag in Höhe von EUR
1,9 Mio. anfiel, der das Nachsteuerergebnis maßgeblich beeinflusste. Nach
Steuern erzielte die USU-Gruppe im ersten Halbjahr 2008 einen
Periodenüberschuss von EUR 0,3 Mio. (Q1-Q2/2007: EUR 2,7 Mio.). Bei einer
durchschnittlichen Zahl von 10.276.126 (Q1-Q2/2007: 10.281.054) Aktien belief
sich das Ergebnis pro Aktie auf EUR 0,03 (Q1-Q2/2007: EUR 0,26).
Nach dem erfolgreichen Verlauf des Lizenzgeschäfts im zweiten Quartal 2008 sowie dem Wegfall der Sonderbelastung aus dem Beratungsgeschäft ab Mitte des dritten Quartals 2008 prognostiziert der Vorstand der USU Software AG für das erfahrungsgemäß stärkere zweite Halbjahr eine Umsatz- und Ergebnissteigerung gegenüber dem ersten Halbjahr 2008. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand weiterhin von einem über dem Durchschnitt der relevanten Marktsegmente liegenden Umsatzwachstum aus, wobei das operative Konzernergebnis (EBITDA) nach der Ergebnisbelastung im zweiten Quartal in etwa auf dem Niveau des Vorjahres erwartet wird. Im deutschen Heimatmarkt soll in den Folgequartalen unter anderem die Markteinführung der beiden Mittelstandsversionen Valuemation Express und KnowledgeCenter Express sowie der neuen Version Valuemation 3.5 zu einem Ausbau des operativen Geschäfts und hier insbesondere der Lizenzerlöse führen. Einen weiteren Erfolgsfaktor soll in diesem Zusammenhang das internationale Partnerbusiness bilden. Auch bei den Wartungs- und Beratungserlösen rechnet USU mit einem anziehenden Geschäft – so konnte zum 30. Juni 2008 der konzernweite Auftragsbestand im Vorjahresvergleich um 24,4% auf EUR 12,9 Mio. (30. Juni 2007: EUR 10,3 Mio.) gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Prognosen bestätigt der Vorstand die Planung für das Jahr 2009, nach der die USU-Gruppe ein über dem Marktdurchschnitt liegendes Umsatzwachstum sowie eine überproportionale Steigerung des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erzielen soll.
Der vollständige 6-Monatsbericht 2008 steht ab dem 18. August 2008 zum Download auf der Homepage der Gesellschaft unter www.usu-software.de zum Download bereit.
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Der Vorstand
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Investor Relations
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